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Witold Popiel
Die Malerei scheint auf eine sehr einfache Weise die Welt unserer Gefühle,
Gedanken,
Eindrücke und Emotionen wiederzugeben.
Auf der Suche nach den Quellen seiner Bilder,
wählt Witold Popiel die Musik,
aus welcher sich ein ganzer fantastischer Realismus seiner Formen und Unwesen erhebt.
Eines Tages verlässt er jedoch den Jazz und widmet sich voll und ganz der fantastischen Malerei.
Popiels Rauminhalte sind Gegenstände.
Der Raum hat,
ähnlich wie Bewusstsein,
keine Merkmale,
er bekommt sie erst von den Gegenständen.
Die Gegenstände sind in den Popiels Bildern physikalisch dargestellt und haben eine merkwürdige Eigenschaft,
sich in die Zeichen zu verwandeln.
Diese Zeichen sind zwar dreidimensional,
verbleiben aber in der Bildebene,
die Spannung zwischen dem Zeichen und Körper wird deutlich erkennbar.
Die Bilder von Popiel werden intellektuell aufgenommen,
sowohl die vollen geometrischen oder nur konturgezeichneten Körper,
als auch menschliche Gestalten.
Auf den Bildern findet eine innere Bewegung statt,
einmal beginnt sie auf der Bildoberfläche und geht hinein,
ein anderes Mal steigt sie von der Tiefe des Körpers auf die Oberfläche.
Die Kunst hinterlässt dort tiefere Spuren ,
wo außersinnliche Erfahrungen entstehen,
sicherlich ist das bei Popiels Kunst der Fall.
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